Link zur Seite versenden   Druckansicht öffnen
 

Presse-Einladung zum 5-Jährigen Jubiläum der Kindertrauerzentren Lacrima in Dresden

Bad Gottleuba-Berggießhübel, den 12. 09. 2023

 

Presse-Einladung

Weil Kinder anders trauern


Johanniter feiern 5 Jahre Kinder- und Jugendtrauerarbeit in Dresden


Seine Wut rauslassen, Schreien, Weinen oder sich zurückziehen können, ohne alleine zu sein. Mit jemandem reden, dem man vertraut und der nicht zur Familie gehört. Gemeinsam mit anderen Antworten suchen auf die Fragen, die einen bedrücken, die Erfahrung zu machen, mit seiner Trauer nicht alleine zu sein. Im Kindertrauerzentrum »Lacrima« (lat. für Träne) der Johanniter-Unfall-Hilfe Dresden ist das alles möglich.
Im Oktober 2018 eröffneten die Johanniter in Dresden das erste Lacrima Kinder- und Jugendtrauerzentrum in Sachsen. Lacrima hat in den letzten fünf Jahren einen bedeutenden Beitrag in der Begleitung junger Menschen und ihrer Familien in ihrer Trauer geleistet.
„Wir sind damals mit einer Kindergruppe mit sieben Kindern gestartet, inzwischen gibt es sieben Gruppen mit 55 Betroffenen, darunter zwei für junge Erwachsene. Für 31 Kinder, 11 Jugendliche und ihre Eltern sowie 13 junge Erwachsene schaffen wir in mittlerweile zwei Lacrima Kindertrauerzentren in Dresden einen Raum für Begegnung und Austausch. Gemeinsam mit 24 ehrenamtlichen Trauerbegleitern und mir finden sie ihren Weg durch diese schwere Lebensphase“; sagt Robert Dietsche, Koordinator der beiden Kinder- und Jugendtrauerzentren.
Über Lacrima: Lacrima bietet jungen Menschen einen geschützten Raum, in dem sie ihre Trauer auf verschiedene Weisen ausdrücken können. Das Kindertrauerzentrum begleitet sie in den verschiedenen Trauerphasen und ermöglicht ihnen, Antworten auf ihre Fragen zu finden. Lacrima richtet sich an Kinder (6-12 Jahre), Jugendliche (13-17 Jahre) und junge Erwachsene (18-24 Jahre) und bietet ihnen die Gelegenheit, sich in kleinen Gruppen alle zwei Wochen zu treffen und ihre Erfahrungen zu teilen. Hierbei werden sie von geschulten ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut und können ihre Gefühle beispielweise auf kreative Art zum Ausdruck bringen.
Warum es "Lacrima" braucht: Der Tod eines geliebten Menschen ist für Kinder besonders schwer zu verarbeiten, und sie trauern anders als Erwachsene. Lacrima unterstützt sie dabei, ihre Trauer auszudrücken und über ihre Gefühle zu sprechen, um gesundheitliche Probleme im späteren Leben zu vermeiden.

 

Aus Liebe zum Leben Seite 2 / von 3