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Breitband - Der Weg zum schnellen Internet

 

Geförderter Breitbandausbau in der Stadt Bad Gottleuba-Berggießhübel

Bereits im Dezember 2016 stellte die Stadt Bad Gottleuba-Berggießhübel ihren ersten Fördermittelantrag, mit dem Ziel, dass allen Haushalten in der Gemeinde ein Breitbandanschluss zur Verfügung gestellt wird. Dieser erste Antrag wurde positiv beschieden. Demnach übernimmt der Bund bis zu 50.000 EUR Beratungskosten für den Breitbandausbau.

Im Juli 2017 wurde daraufhin ein Markterkundungsverfahren veröffentlicht. Darin geben die Telekommunikationsunternehmen Auskunft darüber, in welchen Gebieten innerhalb von drei Jahren ein privatwirtschaftlicher Eigenausbau erfolgt, sodass die jeweiligen Adressen mit mindestens 30 Mbit/s erschlossen sind.

Alle Adressen, die nicht mit mindestens 30 Mbit/s erschlossen sind, zählen zu den so genannten "weißen Flecken". Diese werden im geförderten Breitbandausbau durch die Stadt erschlossen. Der Ausbau erfolgt über die FTTB Technologie, d. h. die Haushalte bekommen einen Glasfaseranschluss bis ins Gebäude. Die vorläufigen Zuwendungsbescheide für den Ausbau liegen der Stadt sowohl vom Bund wie auch vom Land vor.

Im Juli 2019 wurde die erste die europaweite Ausschreibung veröffentlicht. Nachdem die Stadt zwar einen Teilnahmeantrag von einem Telekommunikationsunternehmen erhalten hatte, ging bedauerlicherweise kein finales Angebot ein. Damit musste das erfolglose Verfahren aufgehoben werden.

Nun hat die Stadt ein neues europaweites Vergabeverfahren veröffentlicht. In der ersten Stufe mussten interessierte Telekommunikationsunternehmen bis zum 13.09.2021 einen Teilnahmeantrag einreichen. Die eingegangenen Anträge wurden technisch und juristisch geprüft und die Bieter zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Die Telekommunikationsunternehmen haben nun bis 21.01.2022 Zeit ihre Angebote einzureichen. Darauffolgend findet eine 1. Verhandlungsrunde statt. An die geeigneten Unternehmen ergeht im Nachgang eine Aufforderung zur finalen Angebotsabgabe.

Nach Abschluss des Vergabeverfahrens und der Beschlussfassung zur Beauftragung im Stadtrat wird die Stadt einen Antrag auf Erteilung eines abschließenden Zuwendungsbescheides beim Projektträger des Bundes stellen. Gleiches gilt für die ergänzende Zuwendung vom Freistaat Sachsen. Damit wären dann die notwendigen Voraussetzungen geschaffen, um mit dem praktischen Ausbau beginnen zu können.

Sollten sich neue Informationen ergeben, werden wir Sie an dieser Stelle darüber unterrichten.

 

Unterstützung und Förderung durch:

BMVI
Bundesförderung Breitband
Projektträger ateneKOM
Breitbandförderung Freistaat Sachsen